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Die zehn beliebtesten Wildkräuter

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Thymian, Rosmarin und andere Kräuter erfreuen sich großer Beliebtheit in der Küche. Andere Wildkräuter gelten als weniger bekannt. Was nicht heißt, dass sie sich nicht zur Verwendung in der Küche eignen. Im Gegenteil: Köche verwenden sie oftmals bei der Zubereitung ihrer Gerichte, da sie viele Nährstoffe und Vitamine enthalten. Zu den zehn beliebtesten Wildkräutern zählen:

 

• die Brennnessel
• die Brunnenkresse
• die Kleine Klette
• die Vogelmiere
• die Schafgarbe
• der Löwenzahn
• die Minze
• der Beifuß
• das Gänseblümchen
• der Holunder

 

Die Brennnessel.

 

Hierbei handelt es sich um ein Wildkraut, das Menschen oftmals meiden. Die Brennnessel verursacht bei Berührung ein Brennen auf der Haut. Abgesehen hiervon befinden sich in dem Wildkraut Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen. Des Weiteren Vitamin C, Provitamin A und eine große Menge Eiweiß. Kein Wunder, dass die Brennnessel sich bei Köchen großer Beliebtheit erfreut.

 

Von dem besten Geschmack der Brennnessel profitierst Du, wenn Du sie im Frühling oder Sommer sammelst, bevor sie blüht. Bereitet das Wildkraut wie Spinat zu oder verwende es für Smoothies oder Pestos.

 

Die Brunnenkresse

 

Dieses Wildkraut findest Du oftmals am Wegrand, entlang von fließenden Flüssen, an Gräben oder Bächen. Von dem Aroma der Brunnen- oder Bachkresse profitierst Du am meisten bei Exemplaren mit kleineren Blättern, die vor der Blüte stehen. Nach der Blütezeit schmecken die Blätter oftmals bitter. Hin und wieder landen auch gerne Taubenschwänzchen auf der Blüte.

 

Brunnenkresse eignet sich zum Würzen von Salaten oder gegrilltem Fleisch wegen ihrer frischen Schärfe. Andere Verwendungsmöglichkeiten in der Küche bieten sich bei der Zubereitung von Suppen, Pestos und Aufstrichen.

 

Die Kleine Klette

 

Die Kleine Klette ist eine milde und ergiebige Gemüsepflanze, die sich am Wegrand finden lässt. Bevor Du die Pflanze in der Küche verwendest, bürste im Idealfall die Blattstängel ab. Jetzt ziehst Du die groben Fasern der Länge nach heraus.

 

Eine Verwendungsmöglichkeit dieses Wildkrautes besteht darin, es in einem Gemüsefond zu garen. Geschmacklich ähnelt die Kleine Klette der bekannten Schwarzwurzel.

 

Die Vogelmiere

 

Die Vogelmiere oder Hühnerdarm findet sich auf Wiesen oder gelegentlich an Hauswänden. Oftmals unterschätzt und als Unkraut abgetan, benutzen sie heutzutage Spitzenköchen für ihre kulinarischen Kreationen.

 

Die Vogelmiere ähnelt geschmacklich Erbsen und Mais und besitzt einen nussigen Beigeschmack. Aus diesem Grund eignet sie sich zum Würzen von Salaten. Du bist weiterhin in der Lage, sie für Suppen und Soßen zu verwenden.

 

Durch den Einsatz dieses Wildkrautes in der Küche förderst Du deine Gesundheit. Die Vogelmiere enthält eine große Menge an Vitamin C, weiterhin Mineralien und ätherische Öle.

 

Die Schafgarbe

 

Die Schafgarbe besitzt entzündungshemmende, blutreinigende und krampflösende Eigenschaften. Ein Grund, weshalb sie Bauchschmerzen und Blähungen entgegenwirkt. Die heilende Wirkung von Schafgarbe verursachen vor allem die enthaltenen ätherischen Öle. Weiterhin wirkt das Wildkraut beruhigend auf die Leber, wenn die aufgenommene Menge an Alkohol und Fett das Organ überfordert.

 

Löwenzahn

 

Gezackte, weiche Blätter, die in einer Rosette wachsen, gelten als Alleinstellungsmerkmal des Löwenzahns. Du findest ihn in feuchten, nährstoffreichen Wiesen.

 

Beim Löwenzahn gilt: je größer die Blätter, desto bitterer der Geschmack. Wenn Du den bitteren Geschmack nicht magst, ernte die kleinsten Blätter aus der Rosette vor der Blütezeit des Löwenzahns. Die gelben Blüten des Wildkrautes eignen sich für Honigvariationen oder Sirup. Oder Du gibst sie roh in den Salat.

 

Beifuß

 

Der Beifuß gilt seit mehreren Jahrtausenden bei Köchen als beliebtes Gewürz. Er lässt sich über das komplette Jahr ernten und kommt in der Natur in einer großen Anzahl vor. Nach der Blüte schmecken die kräftig grünen Blätter der Pflanze am aromatischsten.

 

Beifuß eignet sich für Salate und Fleischspeisen.

 

Das Gänseblümchen

 

In Salaten, heißt es, sorgen Gänseblümchens wegen ihres hübschen Aussehens für Appetit. Die Blüten eignen sich zusätzlich für Suppen wegen ihres frischen, zitronenähnlichen und herben Geschmacks.

 

Holunder

 

Seit der Steinzeit als Nahrungsmittel geschätzt, finden sich Holunderblüten heutzutage in Desserts und Essigen aufgrund ihres fruchtig-süßen Aromas.

 

Als der bekannteste Holunder hierzulande gilt der Schwarze Holunder. Der Name leitet sich von den Beeren ab, nicht von den Blüten. Nicht verwechseln lässt sich dieser Holunder mit dem unangenehm riechenden und als giftig geltenden Zwergholunder. Dieser weist einen wesentlich kleineren Wuchs auf.

 

Wann wachen welche Wildkräuter? In diesem Saisonkalender für Wildkräuter finden Sie es heraus.