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Wie nachhaltig ist Ökotourismus?

 

Wie nachhaltig ist Ökotourismus? Wir begrüßen dich herzlich zu einem weiteren Ratgeber. Heute möchten wir die Frage klären, ob Ökotourismus wirklich nachhaltig ist. Wenn du dich für dieses Thema interessierst, bleibe gerne dran. Und zwar gibt es einige Kritikpunkte an der Nachhaltigkeit von Ökotourismus. Diesen möchten wir uns auch widmen. Zunächst muss natürlich die Frage gestellt werden, wie viel Emissionen ausgegeben werden, wenn man sich auf dem Weg zum Reiseziel macht.

 

 

Denn Reisen verbraucht grundsätzlich Ressourcen – das muss jedem klar sein. Hier kann also schon mal ein Malus in Sachen Nachhaltigkeit festgestellt werden. Diesen Nachteil der Nachhaltigkeit in Sachen Ökotourismus muss man nun aufwiegen mit den potentiellen Vorteilen. Denn hierbei geht es grundsätzlich darum, etwas über die Natur- und über Nachhaltigkeit zu lernen. Manchmal kann man sich sogar praktisch in nachhaltigen kleinen Projekten engagieren. Natürlich dauert Ökotourismus meistens nur wenige Tage oder Wochen, da kommt selten etwas Großes bei raus.

 

 

Deswegen ist die Kritik der Nachhaltigkeit am Ökotourismus auf jeden Fall berechtigt. Allerdings kann es auch Sinn machen, dadurch neue Erkenntnisse vor allem für Kinder zu gewinnen. Denn sie sind die kommenden Generationen. Sie müssen mit dem Planeten klarkommen. Auf der anderen Seite macht Ökotourismus in besonderem Maße darauf aufmerksam, dass wir unsere Umwelt nicht verschmutzen sollten. Wenn dadurch ein langfristiger Lerneffekt entsteht, kann das durchaus ein großer Vorteil sein. Wir möchten die Vorteile vom Ökotourismus hier gar nicht unter den Tisch fallen lassen, verstehe uns bitte nicht falsch.

 

Ist Ökotourismus wirklich nachhaltig? Vorteile und Kritik

 

Doch Kritik an dieser Art zu reisen kann auf jeden Fall auch berechtigt sein. Hier werden nun mal Emissionen ausgegeben, wenn man nicht gerade mit dem Lastenrad verreist. Allerdings werden ökologische Fahrradreisen immer beliebter. Auch bei dem Elektroauto werden Ressourcen verbraucht, das darf man nicht vergessen. Genau genommen ist die Reise mit dem Fahrrad oder Lastenrad wahrscheinlich die einzige ökologische Art und Weise der Fortbewegung. Ökotourismus kann aber trotzdem Vorteile mit sich bringen.

 

Manche Regionen leben regelrecht vom Tourismus. Beim Ökotourismus geht es auch vor allem darum, das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung zu fördern. Häufig geht es in Regionen, wo Bauern von Landwirtschaft leben. Dort lernen Urlauber, dass nachhaltige Landwirtschaft harte Arbeit ist. Wenn man beim Reisen dabei die Natur der Gebiete schützt, also das Ökosystemen in Ruhe lässt, kann das durchaus auch Vorteile mit sich bringen. Denn ein ökologisches und nachhaltiges Leben ist schön und gut, viele Menschen wollen aber auch Geld verdienen.

 

Wenn du also auf einem ökologischen nachhaltigen Bauernhof deine Ferien verbringst, klingelt so die Kasse der Bauernhofsbesitzer. Und das kann für die wiederum ein großer Vorteil sein. Wie nachhaltig ist Ökotourismus? Ein allgemeines Statement scheint hier wirklich unmöglich zu sein. Man muss sich hier auf jeden Fall die Details anschauen, um richtig von dieser Art und Weise zu reisen profitieren zu können. Grundsätzlich ist es enorm wichtig, dass man aber auch bei den Fakten bleibt. Denn reisen verbraucht nun mal Emissionen.

 

Der Lerneffekt bei ökologischem Tourismus

 

Da ist das Lernen rund um Natur und Nachhaltigkeit schön und gut, das kann man aber auch in Schule, Universität oder zu Hause mit dem Internet tun. Daher muss hier durchaus die Frage gestellt werden, wie sinnvoll Ökotourismus tatsächlich ist. Wir haben damit eben auch Zweifel versteh uns bitte nicht falsch. Aber wenn du bei einem ökologisch geführten landwirtschaftlichen Betrieb Urlaub machst und dort die Kassen klingeln lässt, damit sie wiederum in nachhaltige Landwirtschaft investieren können, macht das Sinn.

 

Vor allem wenn du auch mit dem Fahrrad reist, denn dabei schließlich keine Emission. Bei der Frage wie nachhaltig Ökotourismus wirklich ist, sind wir daher ein bisschen zwiegespalten. Es gibt sowohl Argumente dafür als auch dagegen. Der eine wird sagen, dass es hierbei um eine natürliche Reise mit wenig Emission geht. Und wenn man darauf achtet, nicht gerade mit dem Verbrenner in naturgeschützte Gebiete zu reisen, mach das auf jeden Fall Sinn.

 

Vom fliegen möchten wir gar nicht erst sprechen. Wenn du bei deinem regionalen Landwirt aber Urlaub in der Scheune machst und damit die Kassen klingeln lässt, damit mehr in Nachhaltigkeit und Ökologie investiert werden kann, kann das durchaus als nachhaltiger Ökotourismus bezeichnet werden. Hier muss wirklich auf die Feinheiten geachtet werden. Tourismus sollte so nachhaltig wie möglich gestaltet werden. Wer sich dafür einsetzt, verdient von unserer Seite auf jeden Fall ein Lob.

 

Weitere lesenswerte Quellen

Utopia

https://www.bfn.de/themen/tourismus-sport/tourismus/oekotourismus.html

https://www.stern.de/reise/trend-oekotourismus–so-geht-nachhaltiger-urlaub-9424618.html